Zukunft studieren Klaus Gourge und Eike Wenzel GbR
Zukunft studieren Klaus Gourge und Eike Wenzel GbR

Ihre Fragen beantworten wir gern per E-Mail, telefonisch oder auch im persönlichen Gespräch.

 

Prof. Dr. Klaus Gourgé

Mail: klaus.gourge@hfwu.de

 

Saskia Kotzanek 07331 22 502

Mail: saskia.kotzanek@hfwu.de

 

Simone Lang 07022 201 301 (vormittags)

Mail: simone.lang@hfwu.de

Themen und Studieninhalte  

 

Semester 1 Semester 2 Semester 3

 

Strategisches und Normatives Management

 

Gestaltung zukunftsfähiger Lebens- und Wirtschaftsstile Nachhaltiges Management

 

Aktuelle Themen der Wirtschaftspolitik

 

Wert-Wirtschaft und Gemeinwohlorientierung Selbstbestimmung

 

Arbeit der Zukunft - Zukunft der Arbeit

 

Unternehmens- und Marken-Kommunikation

 

Führung im Wandel

 

 

Gesellschaftlicher Wandel und sozioökonomische Trends

 

Trend- und Innovations-Management

General Management

+ "Zukunfts-Labor"

(Stand 7 / 2018: das verbindliche Modulhandbuch finden Sie unter www.hfwu.de/trend-mba)  

 

Semester 4    

Master Thesis

 

Ablauf: Im 1. bis 3. Semester jeweils etwa 6 Präsenzphasen freitags nachmittags und samstags sowie ein 4-Tage-Block zu Semesterbeginn; im 4. Semester ausschließlich Master Thesis ohne Präsenzphasen; Start ist am 20. September 2017, Anmeldeschluss: 31. August 2017

 

Ort ist der Campus Innenstadt der HfWU in Nürtingen, Neckarsteige 6-10

 

Einige der Veranstaltungen wollen wir hier etwas näher vorstellen. Das komplette Modulhandbuch zum Download finden Sie auf www.hfwu.de/trend-mba 

 

MODUL "GESELLSCHAFTLICHER WANDEL UND SOZIOÖKONOMISCHE TRENDS":

 

Lernziele: Die TeilnehmerInnen sind in der Lage,

  • Trends als Early-Warning-System zu nutzen: Sie erfahren, wie Megatrends, Technologie-, Gesellschaftstrends und Konsumtrends als Frühwarnsystem eingesetzt werden können, um auf Veränderungen im eigenen Business reagieren können;
  • Trends als Business-Navigator zu nutzen: Sie erwerben Kenntnisse und Techniken, wie mittels Trendanalyse die für das Unternehmen wichtigsten sozioökonomischen Veränderungen richtig eingeschätzt werden können;
  • Zeitgeistströmungen interpretieren und in unternehmerisches Handeln übersetzen zu können: Die TeilnehmerInnen erwerben Fachkenntnisse darin, wie Trends die Konsumwünsche und Lebensstile ihrer Künden verändern und können frühzeitig den Bedürfniswandel in innovative Konzepte umsetzen;
  • neue Methoden einzusetzen, um zeitnah auf Krisen, Konjunkturumschwünge und technologgische Neuerungen reagieren zu können. 

Inhalte: 

Innovationen werden in Zukunft nur dann wirklich substanzielle Wirkung entfalten, wenn sie als nachhaltige Innovationen konzipiert sind. Für die beruflichen Anforderungen der kommenden Jahre heißt das vor allem: Innovatives Handeln wird gleichzeitig auch ökologisch- und sozial-verantwortliches Handeln sein. Um diesen neuen Job-Herausforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig, sozio-ökonomischen Wandel möglichst umfassend zu verstehen. Ein ausgezeichnetes Instrument dafür sind die Megatrends und weitere daraus abgeleitete Trends (Technologietrends, Gesellschaftstrends, sowie Konsum- und Lebensstiltrends). Mit den Megatrends beschreiben wir die 15 wichtigsten Veränderungstreiber, die Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden 30 bis 50 Jahren mitunter radikal verändern werden. Zu ihnen gehören unter anderem Veränderungsprozesse wie die Digitalisierung, wie die Energiewende, aber auch Themen wie Demografischer Wandel, Neourbanität und Multipolare Weltordnung/Migration. Das intensive Studium der Megatrends und aller davon abgeleiteten weiteren Trendebenen wird im Management der kommenden Jahre entscheidend wichtig, da sich nur noch auf Basis der relevanten sozioökonomischen Transformationslogiken nachhaltige Konzepte für ein zielführendes unternehmerisches Handeln entwickeln lassen. 

 

MODUL "NORMATIVES MANAGEMENT":

 

Lernziele: 

  • Die unterschiedlichen Dimensionen gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen (CSR) kennen, verstehen und eigenständig beurteilen können
  • Wirtschafts- und unternehmensethische Positionen kennen und ihre Argumentation kritisch reflektieren können
  • Management verstehen als Balance zwischen wertebasiertem und auf Wertsteigerung / Werterhalt gerichtetem Handeln
  • Aktuelle Fragen von wirtschaftsethischer Relevanz systematisch bearbeiten und den eigenen Standpunkt in einer Diskussion vertreten können

Inhalte:  

  • Corporate Social Responsibility (CSR)
  • Wirtschaftsethische Argumentationsmuster und Grundbegriffe
  • Unternehmen als Teil der Gesellschaft
  • Gewinn- vs. Gemeinwohlorientierung, ökonomische vs. ethische Ziele
  • Wirtschaftsethische Relevanz in aktuellen Problemen 

 

MODUL "SELBSTBESTIMMUNG":

 

Lernziele:

  • TeilnehmerInnen verfügen nach der Veranstaltung über erweiterte und fundierte Möglichkeiten der Reflexion, bezogen auf ihre persönlichen (Lebens-)Ziele, ihre individuellen Stärken und Schwächen, ihre beruflichen Rollen und Perspektiven.
  • Sie haben jeweils eigene Kriterien entwickelt, nach denen sie ihre derzeitige Lebenssituation und ihre Ziele für die Zukunft bewerten können. Sie sind somit in der Lage zu erkennen, wie sich verantwortungsvolles Selbst-Management unterscheidet vom Verfolgen externer, nichtpersönlicher Zielvorgaben, gesellschaftlicher Konventionen („Normal-Lebensläufe“), traditioneller Rollenmuster u.ä.
  • Die TeilnehmerInnen können sich selbst und anderen einen Resonanzraum zur Verfügung stellen, konstruktives feedback geben und bekommen, sowie mit bestimmten Einstellungen des Coachings (assoziierend, unvoreingenommen, nicht wertend, etc.) ihre bisherigen Denk- und Handlungsmuster in Frage stellen und ggf. neue Formen des Denkens, Bewertens und Handelns ausprobieren.
  • Die TeilnehmerInnen können einen Zusammenhang herstellen zwischen den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, die sie in anderen Modulen dieses MBA-Programms kennengelernt haben, und ihrer persönlichen Situation (d.h. inwiefern sie davon persönlich betroffen sind und inwiefern sie selbst zu diesen Veränderungsprozessen beitragen).
  • Sie können dieses Verständnis ganz konkret auf ihre nahe Zukunft anwenden, in dem sie ihr persönliches „Projekt Zukunft“ definieren. Das kann beispielsweise die Suche nach dem eigenen Thema für die Master Thesis sein:
  • Da jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer in naher Zukunft (4. Semester) einen erheblichen Anteil ihrer / seiner Lebenszeit mit dieser Arbeit verbringen wird, bedeutet das nach dem hier vorgestellten Verständnis von Selbst-Management weit mehr als Zeit- und Projekt-Management, nämlich: herauszufinden, was einen (intrinsisch) antreibt, wohin es einen (thematisch) zieht etc.

 

Inhalte: 

  • Anforderungen an gelingendes Selbstmanagement in der VUCA-Welt (volatility, uncertainty, complexity, ambivalence)
  • Bedeutung und Möglichkeiten von Achtsamkeit / Resilienz
  • Kreative Methoden zur Selbstreflexion, nach Situation und Bedarf der TeilnehmerInnen, zum Beispiel:
  • Rollenanalyse
  • Tagebuch / Blog
  • Soziale Foto-Matrix (Themen z.B. meine Arbeit, meine Zukunft...)
  • Die Gruppe als Resonanzraum
  • Gruppen-Coaching und/oder Einzel-Coaching (je nach Bedarf)
  • Arbeit an den individuellen Entwicklungszielen der TeilnehmerInnen: Meine Ziele - mein Leben - meine Zukunft
  • Erarbeiten eines persönlichen Projekts „Meine Zukunft“ (z.B.: Womit will ich mich in meiner Master Thesis beschäftigen? Wie soll es nach dem MBA weitergehen? Wie kann das im MBA-Programm erworbene Verständnis langfristiger gesellschaftlicher Veränderungsprozesse dazu genutzt werden,
  • die eigenen Rollen in Arbeitswelt und Gesellschaft zu reflektieren und neu zu definieren
  • persönliche Handlungsspielräume für Veränderung wahrzunehmen
  • den eigenen Beitrag zu nachhaltigem / nicht nachhaltigem Wirtschaften zu erkennen und verantwortungsvoll zu gestalten

 

MODUL"NACHHALTIGES MANAGEMENT":

 

Lernziele: 

  • Unterschiedliche Ansätze und Ausrichtungen von Nachhaltigkeitsmanagement zu verstehen
  • Wesentliche Prinzipien des Nachhaltigkeitsmanagements zu erklären und ihre Funktionen zu begreifen
  • Die Schnittstellenfunktion als zentrale Aufgabe des Nachhaltigkeitsmanagements innerhalb von Unternehmen zu begreifen
  • Bedingungen von und Schwierigkeiten im Umgang mit den verschiedenen zu beteiligenden Unternehmensbereichen zu erkennen, Nachhaltigkeitsmanagement als Koordinationsaufgabe zu begreifen sowie die positiven Folgen ihrer integrierenden Funktion zu vermitteln
  • Standards und Instrumente zur Gewichtung von Nachhaltigkeitsaspekten aus den verschiedenen Nachhaltigkeitsdimensionen auszuwählen und die Wirkungen ihrer Anwendung für einzelne Unternehmen reflektieren zu können
  • Die Bedeutung von quantitativen und qualitativen Indikatoren und Beschreibungen von Nachhaltigkeitsleistungen einschätzen zu können
  • Öffentlich kommunizierte Nachhaltigkeitsleistungen und –ziele vor dem Hintergrund der zentralen Prinzipien des Nachhaltigkeitsmanagements zu bewerten 

 

Inhalte:

Nachhaltigkeitsmanagement beschreibt einerseits die Leistung, Unternehmensaktivitäten bezüglich ihrer ökonomischen, umweltbezogenen und sozialen Auswirkungen zu verbessern, also schädliche Effekte zu minimieren und positive Effekte zu verstärken oder neu hervorzubringen. Andererseits ist Nachhaltigkeitsmanagement eine unternehmensinterne Koordinations- und Kommunikationsleistung, die mit Hilfe bestehender Standards zu planen, zu entwickeln, zu messen und zu dokumentieren ist. Die Herausforderung besteht in beiden Hinsichten darin, dass Nachhaltigkeit prinzipiell über Grenzen zwischen gesellschaftlichen und betrieblichen Funktionsbereichen hinweg angelegt ist, also stark von Schnittstellen- und Integrationsaufgaben geprägt ist.

Bestehende Standards bieten Prinzipien, Instrumente, Indikatorensysteme und Rankings, und die Praxis bietet (Weiter-)Entwicklungsnotwendigkeiten sowie öffentlich verfügbare Dokumentationen und Diskurse. Mithilfe dieses Fundus an Formen und Materialien werden die konkreten Anforderungen an unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement erarbeitet, Beurteilungskriterien für Erfolg und „Greenwashing“ vermittelt und grundlegende Voraussetzungen für gelingendes Nachhaltigkeitsmanagement dargestellt.

 

  • Nachhaltigkeitsdimensionen und Nachhaltigkeitsaspekte
  • Wichtige Standards für das Nachhaltigkeitsmanagement
  • Unterscheidung zwischen Herangehensweisen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement
  • Die Prinzipien Kontext, Wesentlichkeit und Stakeholder-Einbeziehung
  • Nachhaltigkeitsmanagement zwischen kleinen Korrekturen in einzelnen Unternehmensbereichen und Neuausrichtung
  • Vorgehensweisen bei der Einbeziehung von Stakeholdern
  • Ausrichtungs- und Organisationsformen des Nachhaltigkeitsmanagements im Unternehmen
  • Wichtige Standards für das Nachhaltigkeitsmanagement und die darin enthaltenen Aspekte und (ausgewählte) Indikatoren
  • Unterscheidung zwischen der qualitativen und quantitativen Erfassung und Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen
  • Nachhaltigkeitskommunikation und Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Nachhaltigkeitskommunikation im Unternehmen organisieren
  • Prinzipien der Nachhaltigkeitskommunikation, insbesondere das Prinzip der Ausgewogenheit
  • Berichterstattungspraxis und –bedeutung
  • Nachhaltigkeitsrankings und –preise und ihre Bedeutung
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